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Re: iTAN vs. mobileTAN

Von: Hans Huber (huberh@gmx.net) [Profil]
Datum: 18.06.2008 00:00
Message-ID: <23a25$485833f1$3eb28e19$24244@news.chello.at>
Newsgroup: at.gesellschaft.finanzen
"Wolfgang Koenig" schrieb

> Klar, aber da müsste ich erst einmal das Risiko sehen -
> a) technische Realisierbarkeit

technisch nicht sonderlich aufwändig. Die Möglichkeiten den Anwender auf
eine gefälschte Seite umzuleiten, sei es durch Kompromitierung des
Netzwerkes oder auch des lokalen PCs sind real gegeben. Wir Österreicher
haben den Vorteil, dass unsere kleinen Bankinstitute alle auf proprietäre
Web-Banking Lösungen setzen, ein Angreifer also für jedes Institut
individuell was Coden müsste. Das rentiert sich bei Großbanken in großen
Staaten halt eher als in .at

> und b) wie oft kommen solche Betrügereien in der Praxis
in österreich angeblich nicht oft genug, als dass die Banken es nicht
stillschweigend bezahlen um einem möglichen Imageverlust wenn ein Betrogener
an die Presse ginge vorzubeugen.

Aber wie gesagt: Der Angreifer kann dies aus $HeimatLand aus erledigen und
muss nicht nach .at kommen. Außerdem kann er es ohne mehraufwand bei
beliebig vielen Opfern versuchen, der Angriff skaliert also gut (was man von
einem klassischen Wohnungseinbruch nicht behaupten kann, da braucht man
schon mehr Personal und Aufwand um die Kapazität zu erhöhen :-)





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