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Re: iTAN vs. mobileTAN

Von: Michael (michael@nospam.invalid) [Profil]
Datum: 16.06.2008 13:26
Message-ID: <92jc54h44ub0q28vog3dv891o0uq9t8hrb@4ax.com>
Newsgroup: at.gesellschaft.finanzen
Wolfgang Koenig <w_koenig@gmx.at> wrote:

>Wie geht das, wenn ich www.bankaustria.com eingebe? Mittels Manipulation
>der Domain Services?

Gibt versch. Szenarien.

Ein gut programmierter Trojaner häckt sich in den Browser ein, so dass
dieser auch https-Verbindungen manipulieren/abhören kann. (Der
Fiddler, ein http-Verkehr-Analyser, unentbehrlich für Entwicklung von
webbasierten Anwendungen, macht dies ebenfalls. War sehr erstaunt.)

Oder der neueste Clou: Der Trojaner schickt einen
Konfigurations-Request an den Router und stellt dort andere Nameserver
ein. Damit landet man selbst bei manueller Eingabe der URL auf einem
fremden Server. Ist grad im c't ein Artikel drinnen.

Ein Keylogger lässt dich Online-Banken, bis du zur Eingabe der TAN
kommst. Beim Abschicken lässt er den Browser abstürzen und gibt den
TAN selbst weiter.

Etc etc.

Ich selbst bin auf die Signatur-Karte umgestiegen, weil bis dahin habe
ich die TANs sogar in der Geldtasche mit mir herumgetragen, was so
ziemlich das fahrlässigste überhaupt ist. Aber was sollte ich machen?
Ich muss Überweisungen sowohl im Büro als auch zuhause tätigen und
durch den "iTAN" konnte ich nicht mehr die Hälfte der TANs zuhause und
die andere Hälfte im Büro lagern.

Jetzt sind die TANs zuhause und im Büro der Kartenleser. So find ichs
super. (mTANs bietet meine Bank noch nicht an.)

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