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Re: iTAN vs. mobileTAN

Von: Hans Huber (huberh@gmx.net) [Profil]
Datum: 17.06.2008 23:54
Message-ID: <7ee24$4858328d$3eb28e19$24022@news.chello.at>
Newsgroup: at.gesellschaft.finanzen
"Wolfgang Koenig" schrieb

> Wie geht das, wenn ich www.bankaustria.com eingebe? Mittels Manipulation
> der Domain Services?

ein paar Möglichkeiten hat Michael im Parallelposting schon exemplarisch
angeführt.
Die Gefahr ist jedenfalls nicht theoretischer Natur und auch nicht
sonderlich an den Haaren herbeigezogen.


> Bei der Bank Austria kommt per SMS eine die Empfänger Kontonummer,
> Bankleitzahl, Betrag und natürlich der TAN

sofern Du auch all diese Nummern nochmals kontrollierst sehe ich einen
ausreichenden Schutz.

Wie gesagt: Man-in-the-middle bedeutet, dass irgendjemand die Transaktion
live modifiziert, also im simpelsten Fall KtoNr/BLZ austauscht und die
Überweisung auf ein anderes Konto umlenkt.


> Aber die Kontrolle des Endbetrages ist kein besonderes Problem, wie ich
> finde.

Den Betrag zu verändern fällt zu schnell auf, da dieser ja am Kontoauszug
sofort ins Auge stechen würde. Das Augenmerk des Anwenders muss auf ALLEN
relevanten Überweisungsdaten liegen.

Wie gesagt: Wenn die Bank-Austria das so handhabt sehe ich es als brauchbar
an, sofern man als Anwender tatsächlich sorgfältig alle Angaben am
Handy-display nochmals kontrolliert und nicht nur blind die TAN abliest und
in den Webbrowser eintippt. Mir ist jedoch berichtet worden, dass andere
Banken dies nicht auf diese Art implementiert haben (also nicht mehr alle
Buchungs-Relevanten Daten zur Kontrolle nochmals aufs Handy schicken), was
natürlich die Vorteile des alternativen Übertragungskanals (Handy/SMS)
welcher vom Hacker schwer kontrolliert werden kann zunichte macht.



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