Re: Schockierend: ÖVP-Jugend mit Kühnengruß (mit Fotos)
Von: 7 new teeth (7nt@zeigthereurezaehne.net) [Profil]
Datum: 12.02.2008 17:27
Message-ID: <47b1c8f2$1$11094$3b214f66@aconews.univie.ac.at>
Newsgroup: at.gesellschaft.politik
Datum: 12.02.2008 17:27
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Newsgroup: at.gesellschaft.politik
Bei uns in der Arbeit gibt es genug junge Joerg-Haider-Anhaenger, die ueberhaupt nicht zimperlich sind. Interessieren tut-s niemand. Wem-s nicht passt, muss/soll gehen. "PauLafarge" <paulafarg@trashmail.net> schrieb im Newsbeitrag news:fopo0j$qsn$1@aioe.org... > Vorwürfe: ÖVP-Jugend mit Kühnengruß > Gegen drei Mitglieder der Jungen ÖVP Vorarlberg sind schwere Vor- > würfe laut geworden. Die drei sind auf einem Foto zu sehen, auf > dem sie die Hand erheben - offenbar zum rechtsradikalen > Kühnengruß. LH Herbert Sausgruber (ÖVP) spricht > von einer "nicht tolerierbaren Fehlleistung". > [...] > In Deutschland verboten > Beim Kühnengruß wird der rechte Arm gestreckt und der Daumen, > der Zeigefinger und der Mittelfinger abgespreizt. In Deutschland > wurde der Gruß verboten. > > In Österreich ist die Rechtslage offenbar umstritten: Laut Innen- > ministerium ist der Gruß nach der derzeitigen Rechtsprechung > nicht strafbar, da er nicht als Symbol für den > Nationalsozialismus angesehen werde. > > Der Leiter der Staatsanwaltschaft Feldkirch, Franz Pflanzner, sagte > hingegen, das Zeigen des Kühnengrußes sei ein Tatbestand nach > dem Verbotsgesetz. Zuständig ist laut Pflanzner allerdings die > Staatsanwaltschaft Salzburg. > > Historiker: Deutliche Geste > Der Historiker Werner Bundschuh zeigte sich schockiert über das > Verhalten der Jung-ÖVPler. Der Vorsitzende der Johann-August- > Malin-Gesellschaft meint, das Foto lasse an Deutlichkeit nichts > zu wünschen übrig. [...] http://vorarlberg.orf.at/stories/255437/ > > "In Deutschland verboten.... > ...in Österreich, laut Innenministerium, ist der Gruß nicht strafbar" > > Den Kühnengruß zu zeigen, zu fotografieren, dieses Foto noch zu > veröffentlichen und dazu Mitglied einer Parteiorganisation sein?! > > Ich dachte bisher die "Fuhrmann Wurstsemmel" und "Jubelgeheule > nach verlorener Wahl" könnte diese JVP kaum noch überbieten! > > WIE blöd geht's eigentlich noch...? > In Deutschland wäre das längst schon strafbar.....! > > Aber Österreich ist ja eine anerkannte Bananenrepublik!** > Österreich erfüllt nicht mal europäische Mindest-Standards! > Spendenaffären wie die um Helmut Kohl in Deutschland oder um > Jack Abramoff in den USA wären in Österreich nicht mal ein Delikt.* > > *) > 03. Februar 2006 > Parteiengeld ohne Mascherl > Österreich in punkto Transparenz der Parteienfinanzierung > hinter. Bangladesch - Lopatka: Regelung "ausreichend" > > Welche Firma und welcher Interessenverband spendet in welcher > Höhe an welche Partei? Das bleibt in Österreich oft im Dunkeln > - weshalb in puncto Transparenz nur der letzte Platz in einer > internationalen Studie übrig bleibt. > - > Wien - Nein. Nein. Nein. > - So lauten die Antworten aus Österreich auf fast alle Fragen: > Auf die, ob Parteien Spender offen legen müssen. > Auf die, ob es ein Verbot von anonymen > Spenden an Parteien gibt. > > Und auch auf die anderen 16 Fragen, mit denen das schwedische > Institut für Demokratie und Wahlforschung (Idea) den Grad der > Transparenz der Gelder an Parteien untersucht hat. > > Nur eine einzige Frage wird für Österreich mit Ja beantwortet - die, > ob es eine Regelung für Parteienfinanzierung gibt. In allen anderen > untersuchten Staaten gibt es viel mehr Ja-Antworten. Deshalb > erreicht Österreich exakt null Transparenz-Punkte und belegt > im Idea-Ranking den letzten Platz, weit hinter Frankreich > oder Deutschland - und sogar hinter Bangladesch. > > Regelung lachhaft > Den Politologen Hubert Sickinger, der seit Jahren über Parteien- > finanzierung forscht, über 2. Spalte rascht dieses Ergebnis nicht. > Denn: "Die Regelung im österreichischen Parteiengesetz > ist lachhaft und besteht nur am Papier." > > Parteien müssen zwar Großspenden über 7260 Euro dem Rech- > nungshof offen legen - aber erstens hat der Präsident des Rech- > nungshofes nur eine Art Notar-, keine Kontrollfunktion. > > Der Öffentlichkeit dürfte der Rechnungshof-Präsident nur dann > einen Spender bekannt geben, wenn ihn die Partei selbst > dazu auffordert - was noch nie passiert ist. > > Zweitens werden laut Sickinger teils Umwege beschritten - über > Teilorganisationen (etwa Bünde), Fraktionen in Kammern und > ÖGB oder die Industriellenvereinigung. Sickingers Schluss: > > "Die Transparenz über Spenden ist fast gar nicht gegeben." > Österreich habe nicht einmal die Empfehlungen des Europa- > rates umgesetzt, dass Spenden zur Antikorruptionsbe- > kämpfung offen gelegt werden sollen. > > Damit erfülle "Österreich europäischen Standard nicht. Spenden- > affären wie die um Helmut Kohl in Deutschland oder um Jack > Abramoff in den USA wären hier nicht einmal ein Delikt". > > Gerade weil Österreich die europaweit höchstdotierte öffent- > liche Parteienförderung hat, seien transparente > Regelungen für Spenden nötig. > > Der Grünen-Nationalratsabgeordnete Peter Pilz wittert > seit Jahren "gewaschene Spenden".[....] > (DER STANDARD, Printausgabe 4./5.2.2006) > > **) > Sonst ist Österreich das, was es nach Einschätzung des > Ex-Rechnungshofspräsidenten Franz Fiedler schon ist: > eine Bananenrepublik. > (Alexandra Föderl-Schmid/DER STANDARD, Printausgabe, 9./10.2.2008) > - > Österreich als Bananenrepublik ausgezeichnet > leonope am 8. Februar 2008 · 7 Kommentare > Österreich gibt nach jahrelangem Streit mit Amnesty International zu, > schon vor langem eine Allianz mit allen lateinamerikanischen > Bananenrepubliken geschlossen zu haben. Entführungen, Folter, > Vertuschungen, Korruption bis in die hinterste Amtsstube und > dilettantische Exekutivorgane haben die Alpenrepublik zu einem echten > "shooting star" werden lassen. Der Republik wurde deshalb die heiss > begehrte "krumme Banane", die höchste Auszeichnung für effiziente > Miss- und Vetternwirtschaft, vom Sondergesandten aus Panama > überreicht. > http://www.leonope.com/2008/02/08/schlagzeile/oesterreich-als- > bananenrepublik-ausgezeichnet/ > > > >[ Auf dieses Posting antworten ]
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- PauLafarge (12.02.2008 22:20)
- Norbert Müller (13.02.2008 17:29)
