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Grüne Basis straft ihre Führer

Von: Robert Hood (roberthood@spam.nix) [Profil]
Datum: 07.09.2008 20:07
Message-ID: <ga159c$3rn$1@news.albasani.net>
Newsgroup: at.gesellschaft.politik
07. September 2008
Bundeskongress: Grüne Basis straft ihre Führung
Geschäftsführerin Sburny aus dem Rennen um sichere Plätze im
Parlament geworfen - Dämpfer bekamen zwei weitere grüne
"Promis" - Van der Bellen und Glawischnig bilden
Spitze, Pilz auf dem sicheren vierten Platz
[...]
Kein Problem hatte natürlich Parteichef Alexander Van der
Bellen. Nach seiner Rede - er tat das Notwendigste - wurde
der Parteichef von 84,6 Prozent der Kongressdelegierten zum
Spitzenkandidaten gewählt - allerdings sein bisher schlechtestes
Ergebnis. Seine Vizeparteichefin Eva Glawischnig kam mit
83,6 Prozent als Zweite auf der Bundesliste.
[...]
Eva Glawischnig schwenkte in Van der Bellens Angriff auf die
FPÖ, die direkte Konkurrenz um Platz drei, ein: "Wir Grünen
sind das einzige echte Bollwerk gegen die rechten Hetzer."
Die Grünen wollten diesen "reaktionären Bewegungen"
Gegenthesen anbieten. Stichwort: Menschenrechte.
[...]
Die Parteispitze bemühte sich zudem um eine  klare Abgrenzung
zu den Liberalen. Man werde nun vor allem LIF-Finanzier Hans
Peter Haselsteiner besonders "durchleuchten" , kündigte Peter
Pilz gegenüber dem Standard an. (Walter  Müller/DER
STANDARD Printausgabe, 8. September 2008)
http://derstandard.at/

Ohne Pilz und Öllinger könnten sie sich nimmer als "Grüne"
bezeichnen. Ist ja genug Action mit der neuen Jeannine
Schiller, genannt Eva Glawischnig-Pieszek. Bei der
nächsten Dancing-Star Staffel ist sie sicher dabei.

"Österreich solle Menschen aus aller Welt anziehen,
weltoffener werden"

*Kopfschüttel*

VdB soll sich ganz einfach mal eine Wohnung im 10. Bezirk
genehmigen - 4 od. 5 Monate würden genügen.
-
»Ich verstehe kein Wort mehr, wenn ich auf die Strasse gehe«,
klagte die geborene Wienerin über den 10. Bezirk, wo geborene
WienerInnen inzwischen eine exotische Minderheit sind.
»Soll ich türkisch, polnisch, serbokroatisch,
tschechisch oder indisch lernen?«

Was sich im ersten Augenblick nach rassistischen Tönen anhört,
ist die durchaus überlegte Schilderung einer Ambivalenz gegenüber
den zugewanderten Nachbarn. Das offizöse Multikulti-Getöse
aus Rathaus und Politik hat in vielen Teilen der Stadt
längst nichts mehr mit der Realität zu tun.
[...]
Der Bundesprecher der Grünen zum Beispiel, Alexander VAN
DER BELLEN, ein typischer Vertreter der Staatsphilosophie
vom Einwanderungsland Österreich, wohnt in angenehm
begrünten Lage des Bezirks Währings. Dort stemmen
sich die Eingeborenen mit Hemden und Füssen gegen den
Zuzug der neuen Unterschicht aus dem Orient und vom Balkan.
http://blogs.taz.de/wienblog

LOL z
Der VdB wohnt natürlich  im Cottage-Gebiet Währings.
Jeder hat Verständnis dafür. Niemand der es sich leisten
kann möchte in einem Ausländerbezirk in Wien wohnen.
"Inländer rein in die Ausländerbezirke"
http://derstandard.at/?url=/?id220883
...aber neoliberale Politiker zuerst!

"...Glawischnig bezeichnet das LIF als neoliberal..."
Angstbeißerei pur! :-))

F-@-z-i-t:
Die Grünen haben sich selbst zu einer Anti-FPÖ/Bzö-
Partei reduziert und diskutieren auch noch lange
herum, wer welche Listenplätze bekommt.
Ein Verrat an den ursprünglichen Grünen Ideen.
Die sind so selbstverliebt und bieder geworden!
Rechtskonservative "neoliberale" Bobos eben.
Wo bleiben die ökologischen Themen?
Wo der sozialstaatliche Ansatz?
Wo die antimilitaristische Grundhaltung?
Wo die Kritik an der Neoliberalisierung der EU?
Wo der Aktionismus gegen den Kernkrafthöhenflug?
Wo die (spürbare) Unterstützung der erneuerbaren Energien?

c u


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