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Kommissar Hahns erster großer Schnitzer

Von: Robin Hood (robert@is.alive) [Profil]
Datum: 29.10.2009 08:01
Message-ID: <hcbeji$unt$1@news.albasani.net>
Newsgroup: at.gesellschaft.politik
Mayers Europablog
Kommissar Hahns erster großer Schnitzer
28. Oktober 2009, 17:58 | Thomas Mayer, DER STANDARD

Wie kann jemand, der zum EU-Kommissar berufen wird, allen
Ernstes annehmen, seine künftige Arbeit im Dienste der Euro-
päischen Union sei mit dem Amt eines Parteichefs in einer
Millionenmetropole wie Wien vereinbar? Noch dazu zehn
Monate vor einem (mutmaßlich brutalen) Wahlkampf?
Man glaubt es kaum.
[...]
Die Folge war die Kreation eines strengen Verhaltenskodex.
Sein Grundgedanke: Ein Kommissar darf keine bezahlte oder
unbezahlte Tätigkeit ausüben, die ihm den Vorwurf der Partei-
lichkeit bei Kommissionsentscheidungen einbringen könnte.
So einfach ist das. Dafür kriegen sie ein großes Gehalt
und eine gute Arbeitsinfrastruktur. mehr:
http://derstandard.at

Lieber Herr Barolo oder wie sie heißen, ich nehm die Nominierung
als Kommissar an, auch wenn sie vom Herrn Bundeskanzler (rot)
kommt und mein Chef, der Herr Vizekanzler (schwarz) mit
den Zähnen knirscht.

Sagen s' amal, geht das eh, dass ich den Job von Wien aus mache?
Ich hätt' da nämlich einiges zu tun, meine ganzen Freund' sind
da, und das Essen ist auch besser als in Brüssel. das kann
doch kein Problem sein, gell?

Bis bald, ihr Gio.

*lol*
Endlich haben die Österreicher wieder jemanden auf dem sie in der
Welt stolz sein können.  Also, Ausland, aufgepasst: nach
dem Terminator kommt jetzt der Plagiator!

Grandioser Einstand!

Man muss ja gleich von Anfang an klar machen, dass Kommissar sein
alleine nicht genug ist. Kodex hin oder her. Ich dachte, das Theater ist
jetzt endlich beendet. Aber die Folge 2 "Kommission allein ist nicht
genug" folgt ja nahtlos auf Folge 1 "Benita allein zu Haus" an.

Übelste Postenschacherei!

Müssen wir unbedingt noch extra vorführen wie sehr unser Österreich
eine Bananenrepublik ist? Selbstverständlich kann Hahn nicht Wiener
Parteivorsitzender bleiben. Schon allein dass er sich das eingebildet
hat, zeigt wie furchtbar ungeeignet er für dieses Amt überhaupt ist.

Man kann nur hoffen dass er von Barroso ein komplett unnötiges
Amt zugeteilt bekommt, wo er wenig Schaden anrichten kann.

Hahn kann seit dem Beginn seines politischen Wirkens keinen nach
Außen hin wahrnehmbaren Erfolg vorweisen, seine Berufung ein
weiteres Signal, dass Leistung nicht das Kriterium für Erfolg ist.

Sein stets leicht spöttisch-überlegenes Grinsen scheint zu
vermitteln, er erlaube sich einen Jux und kann es nicht
glauben, dass keiner durchschaut, welche Null er ist.

p.s.
Bitte - sind wir jetzt wirklich endgültig im falschen Film?
LH Pühringer hat allen Ernstes Molterer als
Wissenschaftsminister vorgeschlagen.

Begründung:
ER IST OBERÖSTERREICHER



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