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Re: Zustellmangel / RS-Briefe verweigern?

Von: Andreas Poeschek (a.poeschek@gmx.at) [Profil]
Datum: 03.06.2008 01:28
Message-ID: <6aje14F37aescU1@mid.individual.net>
Newsgroup: at.gesellschaft.recht
Hallo!

Thomas Zehetbauer schrieb:

> Mit unzuverlässig meine ich ausschliesslich die gelbe Post. Alle
> anderen Anbieter bemühen sich redlich ihre Zustell-Aufgabe zu erfüllen
> und hinterlassen, wenn man wirklich nicht anwesend war, einen
> *leserlichen* Zettel mit Uhrzeit, Absender und avisieren einen
> neuerlichen Zustellversuch bzw. ersuchen um Kontaktaufnahme.

Mir ist es lieber, ich bekomme einen gelben Zettel _im_ Postkasten, als
dass ein privater Zusteller _irgendwohin_ (nur nicht an die eigentliche
Wohnungstür) im Haus seine Zettel pickt - sehr kreativ. Ich gehe nicht
jeden Tag unsere Hausanlage ab um dann beim Kellerabgang (!), beim
Zugang zur Garage (!), auf Postkästen anderer Stiegen, auf
Dachrinnen-Abflüssen,... Zustellnachrichten von privaten Zustellern auf
Gut Glück zu suchen. Alle jene aufgezählten Orte waren schon mal mit
Zustellbenachrichtigungen beklebt und zählen nicht unbedingt zu den
gerade täglich frequentierten Türen.

> Ich bin
> daher für eine vollständige Privatisierung der Post, inklusive
> insbesondere der Ausschreibung des Universaldienstes, also der
> Zustellung von amtlichen Sendungen. Der unwillige Moloch wird hier mit
> Steuergeld gefüttet und als Bürger hat man dann den Ärger die
> Sendungen selbst abholen zu müssen.

Ich hole lieber Einschreiben/Amtlichen Brief usw. bei einem Postamt ab
wo ich weiß, dass es dort einigermaßen sicher lagert, als das ich
herumtelefonieren muss und womöglich einen Urlaubstag brauche um das
Paket entgegen zu nehmen. Private Zusteller sind gut, solange man an
eine Firma oder ein Büro mit Empfang/Sekretariat zustellen kann.

Grüße
Andi

--
Andreas Pöschek
http://www.fuchur.at

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