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Marktforschungskeiler

Von: Werner Tann (wtann@gmx.at) [Profil]
Datum: 14.06.2008 13:24
Message-ID: <6bho2tF3c2e1oU1@mid.individual.net>
Newsgroup: at.gesellschaft.recht
04.06.2008, 17.55 Uhr, Festnetzanruf, unterdrückte Nummer, hinterläßt
keine Nachricht auf Band.

11.06.2008, 17.50 Uhr (exakt 7 Tage später), Festnetzanruf,
unterdrückte Nummer, hinterläßt keine Nachricht auf Band.

Heute Samstag, 10.35 Uhr (bis 10 Uhr war's abgedreht), Festnetzanruf,
unterdrückte Nummer, hinterläßt keine Nachricht auf Band.

Also, klarer Fall, da ist wieder jemand "systematisch" am Werk.

Dann, eben, um 12.55 Uhr. Diesesmal hebe ich ab.
Ein Frankfurter (!) Marktforschungsunternehmen. Auf meine Frage, woher
Sie meine Nummer hätten, es wäre eine Geheimnummer, die Antwort:
Deren Computer generiert zu den bekannten Vorwahlen zufällige
Rufnummern. :-) Sinnlos da also die Aufforderung, man möge aus der
"Datenbank" gelöscht werden etc. pp.

Meine konkrete Frage nun: "Meinungsforschung" verfolgt keine direkten
Werbezwecke. Wird sie daher vom Telekommunikationsgesetz überhaupt
erfaßt, sprich, ist sie gestattet? Und falls nein, greift das
österreichische Telekommunikationsgesetz bei Anrufen aus dem Ausland?

PS: Immerhin habe ich es diesesmal geschafft, daß die Tussi auflegte,
und nicht ich. Sie grummelte nur noch irgend etwas von "nein, ist
nicht verboten" und hat aufgelegt.

Ich werde nun wohl unterdrückte Anrufe überhaupt sperren lassen, mir
langt's endgültig.

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