Re: Unfallstelle räumen
Von: Bernhard Kuemel (bernhard@bksys.at) [Profil]
Datum: 05.11.2009 11:33
Message-ID: <b263e$4af2aa00$557f8030$8610@news.inode.at>
Newsgroup: at.gesellschaft.recht
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Werner Tann wrote: > Wie gesagt, in manchen Fällen kann es eindeutig sein, in allen aber > sicher nicht. Man kan erkennen, ob eine Gluehbirne geleuchtet hat, in dem Moment, in dem sie zerbrochen ist. > Und wahrscheinlich kann man den Glühdraht daraufhin > untersuchen, wann er überhaupt das letztemal geleuchtet hat. Aber: Ist > eine solche Untersuchung Standard? Denke, *sehen* tut man das nicht, > da braucht's mehr. Ich glaube, mit etwas Uebung kann man eine Oxidschicht auf mit freiem Auge sehen. Aber man sieht sich den Gluehdraht auch mit einem einfachen Mikroskop an. Wenn der Draht durchgeschmolzen ist, ist am Ende eine kleine Schmelzperle. Ist er nur mechanisch gerissen, fehlt die Perle. Wenn die Birne beim Brechen leuchtet, oxidiert zunaechst der Draht und an der Stelle, wo er am schnellsten oxidiert wird er am duennsten und schmilzt dort durch. Bei einem Blinker oder Bremsleuchte heisst das natuerlich nicht unbedingt was, aber bei einem Frontscheinwerfer schon eher. In einer Unfallsituation wird kaum ein Fahrer schnell das Licht auf/abdrehen. Da hat er vermutlich mehr mit Lenken und Bremsen zu tun. Obwohl, bei Wildwechsel sollte man schon abblenden. lg, Bernhard[ Auf dieses Posting antworten ]
