"load average"
Von: Rudolf E. Steiner (res-1@communicate.at) [Profil]
Datum: 18.04.2008 15:01
Message-ID: <d56h045e8d49t7ecaqeocb9go2a4n1le0h@news.nemox.net>
Newsgroup: at.linux
Datum: 18.04.2008 15:01
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Gugug. Meinem Verstaendnis/Wissen nach gibt "load average" unter Linux die Anzal der Threads bekannt, welche im Moment auf ihre Abarbeitung warten. Das passt auch gut zusammen, wenn ich auf einem System zwei Prozesse laufen habe, die kein/wenig I/O benoetigen, gibt "load average" schoen "2" von sich. Es ist auch schoen zu beobachten, wie zB ein Kopiervorgang das "load average" in die Hoehe treibt, obwohl die Prozessoren sehr schwach ausgenutzt sind. Das sollte darauf zurueckzufuehren sein, dass durch die starke I/O-Last einige IRQ's Wartezeiten verursachen, auf die die Threads/Prozessoren warten muessen. Nun habe ich einige Systeme am Laufen, bei denen ein nicht speicherintensiver Prozess, der sich eigentlich fast nur dem TCP-Stack von Linux bedient, ein "load average" von zB "3" zeigt, die Prozessoren aber immer unter zB 5 % belegt sind. Ich nehme an, dass solch ein Umstand nur dann entstehen kann, wenn die Threads bzw. die Prozessoren auf etwas warten muessen. Nur wie kann ich feststellen, auf was da gewartet wird? Wenn es der TCP-Stack selbst sein sollte, oder das Kernelmodul fuer den Netzwerkkartentreiber, muesste ich doch auch die Prozessorlast als Systemlast, statt als Anwendungslast (im "top") sehen. Damit kann es, diesem Verstaendnis nach, nur noch die Hardware sein, dass zB die Netzwerkkarte IRQ's belegt und Wartezeiten verursacht. Nur ... wie ist das feststellbar/messbar? Ich wuerde mit dieser Frage gerne zum Schluss kommen, wie sehr das System nun wirklich belastet ist, ob es also schon an der Grenze der Ueberforderung ist, oder ob ich auf den "load average"-Wert pfeiffen kann. Falls Ersteres der Fall ist, koennte ich moeglicherweise den Grund finden und diesen zB durch bessere Hardware (zB bessere Netzwerkkarten) ausschalten. Ich will dabei noch anmerken, dass es sich um SMB-Systeme handelt, ich habe mit der Software unter Systemen mit einem Prozessor keine Erfahrung (falls das einen Unterschied in der Diagnose machen sollte). Vielen Dank schon jetzt fuer Eure Ideen/Hilfe. -- Rudolf E. Steiner res-1@communicate.at[ Auf dieses Posting antworten ]
