Re: Tele2 - ADSL Verbindung mit Speedtouch
Von: Stefan Nowak (minhas.terra@freenet.de) [Profil]
Datum: 06.04.2008 10:56
Message-ID: <fta39i$6hh$1@newsreader2.utanet.at>
Newsgroup: at.linux
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Adalbert Michelic schrieb: > * On 2008-04-05, Stefan Nowak wrote: >> Jan Conrads schrieb: >> JAAAAAAAAAAA!!! Bin ich wirklich drin? Ich bin drin!!! *Boris Becker* >> >> Man verzeihe mir den Emotionsausbruch, aber es geht wirklich :-))) > > :) Ist schon schön, wenn man als Linuxneuling nach viel Stress und Frustration auch mal ein Erfolgserlebnis hat :-) >>>> nach sämtlichen Änderungen (ausser replacdefaultroute hab ich mit Raute >>>> gelassen, weil ich ja die 10.0.0.138 im Networkmanager als Gateway >>>> entfernt habe: >>> >>> machs rein, das setzt die Default route > > Naja, besser nicht. Das setzt zwar eine default route, aber eine die > sicher nicht funktioniert. Yep, wie gesagt, ich dachte, dass der PC ja das Modem als Defaultadresse haben muss, ist aber anscheinend anders. >>> ein >>> sudo route add default dev ppp0 >>> setzt die per Hand. >> >> Hab dann die Meldung gekriegt: SIOCADDRT: No such device >> >> Aber wurscht, Hauptsache es geht :-) > > Naja. Nicht wurscht, der Kernel sagt Dir, daß er die route nicht > setzen kann. Wie kurz nach dem Start des pppd war das? Es braucht > ein wenig, bis die Verbindung steht, erst dann ist das Device ppp0 > verfügbar (das kannst Du z.B. mit ifconfig ppp0 überprüfen). Hm, gute Frage, vor lauter Herumprobieren kann ich mich daran nicht mehr erinnern. Ich weiss nicht, wie oft ich insgesamt die verschiedenen Befehle eingegeben habe, sicher ein paar Dutzend mal. Aber da es ja jetzt geht, scheint dieses Problem ja beseitigt zu sein? >> Und beim Restart des Netzwerks hab ich dann die Meldungen gekriegt: >> >> SIOCDELRT: No such process > > Das würde ich mal sagen hat folgenden Hintergrund: Du hast eine > default route auf 10.0.0.138 gesetzt, der pppd hat die später weg > geräumt und irgendwer (d.h. entweder Du oder der pppd) hat die dann > (korrekt) Richtung Tele2 gesetzt. Beim Neustarten des Netzwerks > wollte er die alte Route auf 10.0.0.138 löschen, konnte das aber > nicht, weil sie schon weg war. Ja, das war wohl etwas schlampig von mir, ich hab zuerst in der GUI den Gateway Eintrag rausgelöscht und dann "sudo route add default dev ppp0" eingegeben. Das hat ihm wohl nicht gefallen. >> Also Danke Jan, vor allem danke auch an Adalbert für seine Geduld, und >> auch an Wolfgang und alle anderen! Das Geld fürs Bier ist schon beseite >> gelegt :-) > > Bittegerngeschehen. Hat mich wirklich gefreut die Hilfsbereitschaft hier. Normalerweise bin ich ja eher ein Einzelkämpfer und stelle ungern Fragen (bzw. bitte ungern um Hilfe), aber als Linuxanfänger lässt sich das wohl kaum vermeiden :-) >> PS: Aussteigen aus dem net tu ich mit "sudo killall pppd", ich hoffe das >> ist ok. > > Fürn Anfänger iss ok :) Der Fortgeschritte erinnert sich an die > Fachbegriffe der Informatik[1], insb. Nr. 110: > > Leben und Sterben in UNIX > kill ist ein gut zielendes Gewehr. killproc eine Schrotflinte. > killall eine 10kg-Handgranate. Wenn das Programm zum Teil > herausgeswappt ist, fängt es besonders ungezielt um sich zu > schlagen. (Siehe dazu -e.) Häufig geht es gut. Manchmal erwischt > man auch etwas zu viel. (Frank Klemm) Ui :-) Das heisst "kill pppd" allein würde auch reichen? :-) > pppd ist aber kurz genug, daß Dir das nichts machen sollte. Trotzdem werd ich es in Zukunft mit "kill" beenden. Oder ist das egal? Ich denke mir immer, dass es irgendwie "unsauber" ist, den Rechner runterzufahren, ohne die Verbindung zu trennen. > Wenn Du das ganze noch perfektionieren willst, kannst Du, wie auf > bytewise.at vorgeschlagen eine Zeile in /etc/network/interfaces > hinzufügen: > iface ppp0 inet ppp > provider tele2 Yo, werd ich demnächst wohl machen. Was ich mich auch in den letzten Tagen immer wieder frage: Sind diese Einrückungen der Zeilen wichtig? Haben die eine Funktion? > auto ppp0 bleibt Deinem Geschmack überlassen. Damit kannst Du das > ganze auf "Debian-Weise" starten/stoppen: `sudo ifup ppp0' zum > Aktivieren des Ganzen, und `sudo ifdown ppp0' zum abdrehen (spart > das killall ;) ). Ah, da ist ja die Alternative. Das heisst "sudo ifup ppp0" bewirkt dasselbe wie der Befehl "suo pppd call tele2"? Und der zweite Befehl beendet die Verbindung? Das ist auch eine Sache bei Linux, die wohl die Erfahrenen entzückt, aber einen Neuling total frustriert. Nämlich, dass es für jedes "Problem" so viele verschiedene Lösungswege gibt, die alle funktionieren, aber halt alle einen etwas anderen Weg gehen. > [1] http://www.iks-jena.de/mitarb/lutz/usenet/Fachbegriffe.der.Informatik.html Danke, werd ich mir demnächst mal in Ruhe reinziehen... Stefan[ Auf dieses Posting antworten ]
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- Adalbert Michelic (06.04.2008 11:31)
